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Cresus Casino: Einzahlung per Visa oder Skrill in Euro, CHF rechnet die Bank um

Eine Cresus Casino Einzahlung ist für Spieler aus der Schweiz nicht mehr möglich, weil der Betreiber Website und Kasse 2025 abgeschaltet hat. Gearbeitet wurde bis dahin mit einer Lizenz aus Curaçao, eine Bewilligung der ESBK lag nie vor. Seit diesem Schritt ist Cresus Casino geschlossen, Registrierung, Login und Zahlungen sind deaktiviert. Bis zur Schliessung galt ein einheitlicher Mindestbetrag von 20 EUR. Sie finden hier die Kassenregeln in ihrer letzten Fassung, typische Fehlerbilder, die Umrechnung aus Franken, den Bonus auf die erste Zahlung und die Rechtslage in der Schweiz.

Merkmal

Angabe

Status

Betrieb 2025 eingestellt, Kasse deaktiviert

Lizenz

Curaçao, keine Bewilligung der ESBK

Kontowährung

EUR, kein Konto in CHF

Mindestbetrag

20 EUR für alle Zahlungswege

Gebühr

0 % auf Seiten des Betreibers

Gutschrift

sofort bis 3 Werktage je nach Zahlungsweg

Sperre in der Schweiz

zwei Domains auf der Sperrliste der ESBK seit 2023 und 2024

Schliessung 2025: Konto und Kasse deaktiviert

Mit der Einstellung des Betriebs 2025 wurde Cresus Casino geschlossen. Der 2014 gestartete Anbieter für französischsprachige Spieler hat Registrierung, Login und Kasse deaktiviert, auf der offiziellen Website steht nur noch ein Hinweis auf die Schliessung. Vorausgegangen war 2024 die Sperre durch die französische Glücksspielbehörde ANJ, die den Betreiber zudem auf ihre Liste illegaler Anbieter setzte. Danach lief das Angebot vorübergehend über Ersatzadressen weiter, bis zur endgültigen Einstellung. Ein Zugriff auf verbliebenes Kontoguthaben besteht seither nicht mehr, auch der Support-Chat ist abgeschaltet.

Websites, die 2026 den Markennamen in ihrer Adresse tragen, gehören nicht zum ursprünglichen Betreiber. Eine Zahlung dort landet auf keinem Konto bei Cresus Casino und unterliegt nicht den Kassenregeln, die in den folgenden Abschnitten dokumentiert sind. Solche Seiten zeigen eigene Kassen, Bonusangebote und Zahlungstabellen, ihre Saldo- und Auszahlungsregeln stammen nicht vom früheren Anbieter.

Zwölf Zahlungswege bis zur Schliessung

Die Cresus Casino Einzahlung lief bis zur Schliessung über zwölf Zahlungswege aus fünf Typen: Karten, E-Wallets, Prepaid-Gutscheine, Banküberweisung und Kryptowährungen. Der Betreiber erhob auf keinen dieser Wege eine Gebühr. Für alle Cresus Zahlungsmethoden galt derselbe Mindestbetrag von 20 EUR, die Gutschrift erfolgte fast überall sofort.

Zahlungsweg

Typ

Mindestbetrag

Gutschrift

Gebühr

Visa

Karte

20 EUR

sofort

0 %

Mastercard

Karte

20 EUR

sofort

0 %

Skrill

E-Wallet

20 EUR

sofort

0 %

Neteller

E-Wallet

20 EUR

sofort

0 %

MiFinity

E-Wallet

20 EUR

sofort

0 %

eZeeWallet

E-Wallet

20 EUR

sofort

0 %

Neosurf

Prepaid-Gutschein

20 EUR

sofort

0 %

Cashlib

Prepaid-Gutschein

20 EUR

sofort

0 %

Paysafecard

Prepaid-Gutschein

20 EUR

sofort

0 %

Instant Banking

Banküberweisung

20 EUR

sofort

0 %

SEPA-Überweisung

Banküberweisung

20 EUR

1 bis 3 Werktage

0 %

Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple, Tether

Kryptowährung

20 EUR

nach Netzwerkbestätigung

0 %

Wer bei Cresus Casino TWINT suchte, fand den Dienst nicht in der Liste, PostFinance fehlte ebenfalls, denn die Kasse war auf den Euro-Zahlungsraum ausgelegt. Spielern aus der Schweiz blieben Karten, E-Wallets, Paysafecard, SEPA und Kryptowährungen. Neosurf, Cashlib und Paysafecard dienten nur der Zahlung, nicht der Auszahlung.

Ablauf einer Zahlung in der Kasse

Eine Cresus Casino Einzahlung lief auf dem Desktop und in der mobilen Browserversion für Android und iOS identisch ab, mit gleicher Methodenliste und gleichen Beträgen. Eine native App gab es nicht, die mobile Version funktionierte ohne Installation. Die Cresus Kasse lag im Menü „Mon compte“ unter „Dépôt“, alternativ führte der Kassenbereich „Caisse“ direkt zur Zahlung.

  1. Der Spieler öffnete die Kasse über „Dépôt“ oder „Caisse“.
  2. Danach wählte er einen Zahlungsweg aus der Liste.
  3. Anschliessend gab er den Betrag ein, der Mindestbetrag erschien vor der Bestätigung.
  4. Der Bonus liess sich in diesem Schritt aktivieren oder abwählen.
  5. Zum Schluss bestätigte er die Zahlung, bei Gutscheinen per Gutscheincode, bei Kryptowährungen per Überweisung an die angezeigte Wallet-Adresse.

Für die Zahlung selbst war keine Verifizierung nötig. Das Zahlungsmittel musste auf den Kontoinhaber lauten. Ausweis und Adressnachweis verlangte der Betreiber erst vor der ersten Auszahlung.

Häufige Fehlerbilder und ihre Ursachen

Blieb der Bonus nach einer Cresus Casino Einzahlung per Karte, E-Wallet oder Paysafecard aus, lag der Betrag unter 20 EUR oder der Bonus war in der Kasse nicht aktiviert. Der Willkommensbonus galt ausschliesslich für die erste Zahlung und verfiel nach 14 Tagen. Die Cresus Mindesteinzahlung von 20 EUR war zugleich die Schwelle für dieses Angebot.

Gewinne aus Zahlungen per Gutschein kamen nicht auf demselben Weg zurück. Neosurf, Cashlib und Paysafecard waren reine Zahlungswege in die Kasse, die Auszahlung lief per Banküberweisung auf ein Konto auf den Namen des Spielers, ab 50 EUR. Neosurf-Zahlungen über 100 EUR scheiterten am Höchstwert eines einzelnen Gutscheins von 100 EUR, höhere Beträge erforderten mehrere Gutscheine nacheinander.

Eine SEPA-Überweisung erschien erst nach 1 bis 3 Werktagen auf dem Saldo, Instant Banking dagegen sofort. Lag die Gutschrift unter dem überwiesenen Betrag in CHF, hatte die Bank oder das E-Wallet bei der Umrechnung in EUR eine Fremdwährungsgebühr abgezogen. Der Betreiber selbst erhob keine Gebühr.

Mindestbetrag, Gebühren und Dauer der Gutschrift

Eine Cresus Casino Einzahlung war auf Seiten des Betreibers mit 0 % Gebühr belegt. Kosten entstanden ausschliesslich beim Zahlungsdienstleister: Neosurf-Gutscheine kosteten beim Online-Kauf 1,25 bis 4,99 EUR Aufschlag, Karten aus einem CHF-Konto lösten die Fremdwährungsgebühr der kartenausgebenden Bank aus. Die Cresus Mindesteinzahlung von 20 EUR galt für alle Zahlungswege und war zugleich die Schwelle für den Willkommensbonus, den genauen Betrag zeigte die Kasse vor der Bestätigung an.

Die Gutschrift erfolgte bei Karten, E-Wallets, Gutscheinen und Instant Banking sofort, bei Kryptowährungen direkt nach der Netzwerkbestätigung. Die klassische SEPA-Überweisung brauchte 1 bis 3 Werktage. Ein Einzahlungslimit liess sich im Konto für einen gewählten Zeitraum festlegen, Zahlungen über diesem Limit lehnte die Kasse ab.

Kontowährung EUR und Umrechnung aus Franken

Die Kontowährung war EUR: Bonusbeträge, Mindestbeträge und Auszahlungslimits waren in Euro festgelegt. Bei Cresus Casino CHF als Kontowährung einzustellen, sah das System nicht vor. Den Frankenbetrag rechnete jeweils der Zahlungsdienstleister in EUR um. Bei den Cresus Zahlungsmethoden Visa und Mastercard übernahm das die kartenausgebende Bank zum eigenen Tageskurs, bei Skrill, Neteller und MiFinity das E-Wallet, sofern es in CHF geführt wurde. Für Paysafecard aus dem Schweizer Handel erfolgte die Umrechnung beim Zahlungsdienstleister. Der Mindestbetrag von 20 EUR entsprach damit dem Frankenbetrag nach Tageskurs zuzüglich Fremdwährungsgebühr.

Benutzeroberfläche und Support arbeiteten auf Französisch, eine deutschsprachige Oberfläche gab es nicht. Live-Chat und E-Mail standen an 7 Tagen pro Woche zur Verfügung.

Willkommensbonus und Reload auf Zahlungen

Der Willkommensbonus brachte zuletzt 150 % bis 300 EUR auf die erste Zahlung, ohne Umsatzbedingungen auf die Gewinne und mit 14 Tagen Gültigkeit. Die Cresus Mindesteinzahlung für dieses Angebot lag bei 20 EUR, die Aktivierung erfolgte direkt in der Kasse bei der ersten Zahlung. In der vorherigen Fassung galten sogar 200 % bis 500 EUR, ebenfalls ohne Umsatzbedingungen. Gewinne über dem Bonusbetrag flossen auf den Echtgeldsaldo. Boni ohne Umsatzbedingungen waren seit dem Start 2014 das Markenmerkmal des Betreibers.

Ein Cresus Casino Einzahlungsbonus von 50 % lief zusätzlich als Reload für Zahlungen am Dienstag. Cashlib war als Zahlungsweg für den gesamten Willkommensbonus zugelassen. Beide Angebote endeten mit der Schliessung der Kasse 2025.

ESBK-Sperre und Rechtslage für Spieler in der Schweiz

Im Verhältnis Cresus Casino Schweiz gilt ein Eintrag auf der Sperrliste der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK): Zwei Domains der Marke stehen dort seit 2023 und 2024. Schweizer Internetanbieter setzen die DNS-Sperre nach Art. 86 Abs. 4 des Bundesgesetzes über Geldspiele (BGS) technisch um. Der Betreiber arbeitete mit einer Lizenz aus Curaçao und besass weder eine Bewilligung der ESBK noch die Konzession einer Schweizer Spielbank. Ob eine Domain mit dem Markennamen gesperrt ist oder zu den bewilligten Online-Spielbanken gehört, zeigen Sperrliste und Bewilligungsliste auf der Website der ESBK.

Die landesweite Spielsperre erfasste den Betreiber nicht, einen Schweizer Beschwerde- oder Rechtsweg gegen ihn gab es ebenfalls nicht. Nach dem BGS machen sich Spieler durch das Spielen bei nicht konzessionierten Anbietern nicht strafbar, das Risiko tragen sie selbst. Aus der Schweiz liessen sich die Cresus Zahlungsmethoden ohne lokale Dienste nutzen, jeweils mit Umrechnung in EUR.

Für ehemalige Kunden von Cresus und alle anderen Spieler in der Schweiz bieten SOS Spielsucht und die kantonalen Suchtberatungsstellen Hilfe bei Spielproblemen.

Eine Cresus Casino Einzahlung ist aus der Schweiz nicht mehr möglich, denn die offizielle Kasse wurde mit der Einstellung des Betriebs deaktiviert. Bis zur Schliessung galten 20 EUR Mindestbetrag, 0 % Gebühr des Betreibers und ein Konto in EUR, TWINT und PostFinance fehlten in der Liste der Zahlungswege. Seit 2025 bleibt Cresus Casino geschlossen, zwei Domains der Marke stehen zudem auf der Sperrliste der ESBK. Zahlungen auf Websites, die 2026 den Markennamen in der Adresse tragen, fliessen nicht an den ursprünglichen Betreiber. Sie begründen dort kein Kundenkonto und unterliegen weder den früheren Bonusregeln noch den früheren Auszahlungswegen.